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Start des Förderprojekts für schnelles Glasfaser-Internet im Elbe-Röder-Dreieck

Am 23. Mai 2022 wurde der geförderte Glasfaserausbau in den Kommunen Glaubitz, Gröditz, Nünchritz, Röderaue, Wülknitz und Zeithain des Elbe-Röder-Dreiecks (ERD) offiziell besiegelt: Das Unternehmen Deutsche Glasfaser hat gemeinsam mit der Stadt Gröditz die Zuwendungsverträge für den geförderten Breitbandausbau der sogenannten „Weißen Flecken“ unterzeichnet. Die Stadt Gröditz agiert dabei stellvertretend als Zuwendungsempfänger für die genannten Kommunen.

Nach einer europaweiten Ausschreibung konnte Deutsche Glasfaser, einer der führenden Glasfaseranbieter in Deutschland, der Zuschlag für das Los „Weiße Flecken und Gewerbegebiet Zeithain Nord“ und den Sonderaufruf „Gewerbegebiete“ erteilt werden. Mit Erhalt der endgültigen Zuwendungs­bescheide des Bundes und des Freistaates Sachsen für die beiden besagten Ausschreibungen sowie der Unter­zeichnung der Zuwendungsverträge kann zur Freude der Bürger und Unternehmen das Glasfaserprojekt sehr bald beginnen.

Im Gebiet der beteiligten Kommunen Glaubitz, Gröditz, Nünchritz, Röderaue, Wülknitz und Zeithain sind es rund 2050 private und gewerbliche Adressen, die derzeit eine Datenrate von weniger als 30 Mbit/s vorweisen und somit als unterversorgt gelten. Diese sogenannten „Weiße Flecken“ werden beim geförderten Breitbandausbau mit einem Glasfaser­anschluss bis ins Haus ausgestattet, um mit einem zukunftssicheren Glasfaseranschluss Datenraten von aktuell bis 1.000 Mbit/s im Download zu ermöglichen.

Deutsche Glasfaser wird den Netzausbau in den Weißen Flecken im Rahmen der „Wirtschaftlichkeitslücke“, die ca. 24,2 Mio. Euro umfasst und zu 90 Prozent durch den Bund und das Land gefördert wird, durchführen. Daneben erschließt Deutsche Glasfaser mit dem Sonderaufruf „Gewerbegebiete“ gewerbliche Adressen mit einem Umfang von etwa 624.000 Euro, welche ebenfalls zu 90 Prozent durch den Bund und das Land gefördert werden. Die jeweiligen Hauseigentümer haben somit Anspruch auf einen kostenlosen Hausanschluss. Voraus­setzung hierfür ist die Unterzeichnung des Gestattungsvertrages, welches den beauftragten Unternehmen die notwendige Durchführung der Tiefbau- und Anschlussmaß­nahmen erlaubt.

Zur Vertragsunterzeichnung anwesend waren als Vertreter von Deutsche Glasfaser der Leiter für Programm Management Förderung, Sven Geiger, sowie Programm Managerin Zahra Schmidt und vonseiten der beteiligten Kommunen Bürgermeister Jochen Reinicke (Stadt Gröditz), Bürgermeisterin Andrea Beger (Gemeinde Nünchritz), Bürgermeister Lutz Thiemig (Gemeinde Glaubitz), Bürgermeister Hannes Clauß (Gemeinde Wülknitz), Bürgermeister Dr. Mirko Pollmer (Gemeinde Zeithain), Bürgermeister Lothar Herklotz (Gemeinde Röderaue) sowie Breitbandkoordinator Florian Gebhardt der Stadtverwaltung Gröditz. Sven Geiger von Deutsche Glasfaser: „Eine flächendeckende Versorgung mit Glasfaseranschlüssen in unterversorgten Gebieten gelingt nur durch die kluge Kombination von eigenwirtschaftlichem und geförderten Glasfaserausbau. Wir bedanken uns für das Vertrauen der Kommunen des Elbe-Röder-Dreiecks und freuen uns, die Menschen in den Ausbaugebieten nun für die digitale Zukunft zu rüsten.“

Die Vorbereitung für den Start der Bauphase sind in vollem Gange. Die jeweiligen Bauabschnitte für die einzelnen Ortsteile innerhalb der beteiligten Kommunen werden zeitnah bekanntgegeben. Ebenfalls werden dann die betreffenden Grundstückseigentümer kontaktiert. Falls Sie Fragen zum geförderten Breitbandausbau haben, können Sie gern via Mail unter breitband@groeditz.de oder unter 035263/328-32 Kontakt aufnehmen. 

Breitbandausbau Elbe-Röder-Dreieck

Der geförderte Breitbandausbau der sechs Kommunen Glaubitz, Gröditz, Nünchritz, Röderaue, Wülknitz und Zeithain des Elbe-Röder-Dreiecks (ERD) schreitet voran. Nach der Ab­solvierung des Vergabeverfahrens des Hauptloses „Weiße Flecken und GG Zeithain Nord“ hat die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH als Telekommunikationsunternehmen (TKU) die Zuschlagsempfehlung erhalten. Das entsprechende Angebot wird momentan durch den Bund und das Land geprüft, um den endgültigen Zuwendungsbescheid für den geförderten Breitbandausbau der weißen Flecken zu erhalten. Parallel dazu erfolgt aktuell die Prüfung des Zuwendungs­vertrages durch die Bundesnetzagentur (BNetzA). Nach Erhalt des endgültigen Zuwendungs­bescheides von Bund und Land sowie der Zusage der BNetzA kann die Planungs- und Genehmigungsphase beginnen, an die sich die Bauphase anfügt. Die Sonderaufrufe Institution (Schulen) und Gewerbegebiete befinden sich gegenwärtig im konkretisierten Vergabeverfahren und stehen ebenfalls kurz vor einer Vergabeempfehlung. Falls es Fragen zum geförderten Breitbandausbau Elbe-Röder-Dreieck geben sollte, können Sie sich auch gern an den Breitbandmanager Florian Gebhardt (Tel.: 035263/32832, Mail: f.gebhardt@groeditz.de) als Ansprech­partner wenden.

Breitbandausbau Elbe-Röder-Dreieck

Der geförderte Breitbandausbau der sechs Kommunen Glaubitz, Gröditz, Nünchritz, Röderaue, Wülknitz und Zeithain des Elbe-Röder-Dreiecks (ERD) nimmt Gestalt an. Nach der Ab­solvierung des Angebotsverfahrens, welches sowohl technische als auch fachliche Konkretisierungen mit sich zog, befindet sich das Projekt vor der Vergabe an ein Telekommunikationsunternehmen (TKU). Damit der von Bund und Land geförderte Breitbandausbau umgesetzt werden kann, muss das Angebot noch durch die BNetzA sowie durch den Projektträger atene KOM GmbH geprüft werden, um den endgültigen Zuwendungsbescheid zu erhalten. Nach Erhalt des endgültigen Zuwendungsbescheides kann die Planungs- und Genehmigungsphase beginnen, an der sich die Ausbauphase anfügt. Falls es Fragen zum geförderten Breitbandausbau Elbe-Röder-Dreieck geben sollte, können Sie sich auch gern an den Breitbandmanager Florian Gebhardt (Tel.: 035263/32832, Mail: f.gebhardt@groeditz.de) als Ansprech­partner wenden.

Breitbandausbau Elbe-Röder-Dreieck

Die sechs Kommunen Glaubitz, Gröditz, Nünchritz, Röderaue, Wülknitz und Zeithain des Elbe-Röder-Dreiecks (ERD) haben sich das Ziel gesetzt, den geförderten Glasfaserausbau eigenständig im Zuge einer Kooperationsvereinbarung voranzutreiben. Nach Erhalt des vorläufigen Zuwendungsbescheides und der darauffolgenden Ausschreibung, befindet sich das Projekt derzeit im Vergabeverfahren. Nach Absolvierung der ersten Angebots­runde mit daran verknüpften Bietergesprächen, wurden die Tele­kommunikation­sunternehmen (TKU) nach Klärung technischer und fachlicher Aspekte aufge­fordert, ihre Angebote in einer zweiten Angebotsrunde zu konkretisieren bzw. nach zu justieren. Damit der von Bund und Land geförderte Breitbandausbau umgesetzt werden kann, muss die Vergabe an ein TKU verfahrenstechnisch sauber ablaufen, damit einer zeitnahen Realisierung nichts im Wege steht.